Video Wir schaffen das: So kämpfen Bürger gegen Rassismus (probono Magazin)
Video Wir schaffen das: So kämpfen Bürger gegen Rassismus (probono Magazin)
Altena war kein Einzelfall: Gewalt gegen Flüchtlinge und gegen Bürger, die sich für diese engagieren, nimmt weiter zu. Täglich werden Unterkünfte von Asylbewerbern und die Menschen selbst angegriffen. Aber was tun gegen den Rassismus? Neben Initiativen für Flüchtlinge gibt es jetzt mehrere Vereine, die sich explizit gegen diesen Hass engagieren.
Das probono Magazin von dieser Woche zeigt, wie sich Bürger gegen den rechten Hass in Deutschland wehren. Zum Beispiel die Organisation Exit Deutschland, die Menschen beim Ausstieg aus der rechten Szene hilft. Während einer Neonazi-Demonstration spendete die Organisation in Zusammenarbeit mit Bürgern und regionalen Unternehmen für jeden gelaufenen Meter der rechten Demonstranten Geld an eine Asyleinrichtung.
Sei es ein Verein oder sogar ein ganzer Chor: Das probono Magazin zeigt effektive Beispiele gegen Rassismus und Wutbürger.
Was ist das probono-Magazin?
Jede Woche zeigt das probono-Magazin Aktuelles aus Politik, Gesellschaft und Weltgeschehen sowie alltägliche Kuriositäten und Hochkultur aus dem Kölner probono-Büro. Mit an Bord ist die ganze Redaktion samt Chef Friedrich Küppersbusch. dbate zeigt jede Woche eine neue Folge des probono-Magazins – und stellt es zur Diskussion. Die Gastbeiträge geben nicht die Meinung der dbate-Redaktion wieder.
Veröffentlicht am: 12.12.2017 in Video
Related Videos
Rassismus im EU-Parlament: Schulz wirft Abgeordneten raus
Novum in Straßburg: Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat den griechischen Politiker Eleftherios Synadinos ("Goldene Morgenröte") des Saals verwiesen. Der Grund? Der griechische Politiker hatte sich zuvor rassistisch über Türken geäußert.
"Rechte Gewalttaten nehmen wieder zu"
Dresden ist die Geburtsstadt der Pegida-Bewegung und war in den letzten Monaten immer wieder Schauplatz von großen Demonstrationen im Zeichen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Bei sogenannten Montagsdemonstrationen kamen wöchentlich bis zu 25.000 Menschen zusammen, um sich gegen die angebliche „Islamisierung des Abendlandes“ zu wehren. Parallel dazu wurden viele Gegendemonstrationen organisiert, bei denen sich Tausende Teilnehmer zu multikultrellem Zusammenleben und Weltoffenheit bekannten.
Schwarz zu sein bedeutet, nicht sicher zu sein!
'23 ways you could be killed if you are black in America': US-amerikanische Promintente wie Alicia Keys, Lenny Kravitz oder Rihanna klagen in dem viralen Video den systematischen Rassismus in den USA und setzen ein Zeichen gegen Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern. Ein sehr bitteres Video, das zeigt: Schwarz zu sein bedeutet, nicht sicher zu sein.
Aktivisten kippen Brand-Reste von Flüchtlingsheim vor AfD-Büro
Aktivisten der Gruppe "NIKA" (Nationalismus ist keine Alternative) haben Reste eines abgebrannten Flüchtlingsheims vor die AfD-Bundeszentrale in Berlin gekippt. Unter dem Motto "Return to Sender" wollte die Gruppe die AfD dazu bewegen, eine Zustellungsurkunde für den Schutt zu unterzeichnen. Wir haben mit den Aktivisten über ihre Motivation, Ziele und weitere Protest-Aktionen gesprochen.
Toten Hosen gegen Pegida: Überraschungskonzert in Dresden
„Wohoohoo – Arschloch!“ So posaunte es am Montagabend von der Ladefläche des Demowagens auf der Anti-Pegida-Demonstration in Dresden. Die Toten Hosen begleiteten überraschend den gesamten Zug der etwa hundert Protestler musikalisch. Aus Solidarität mit den Pegida-Gegnern spielten sie auch den Anti-Nazi-Song „Schrei nach Liebe“ von ihren Punk-Kollegen Die Ärzte.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
USA vs. Russland: Was bringen Sanktionen? (probono Magazin)
America First: Der US-Senat will Unternehmen bestrafen, die Russland bei Öl- und Gasexporten unterstützen. Klingt erst mal gut. Aber leider hängt davon die Energieversorgung von ganz Europa ab. Und auch für die US-Wirtschaft wäre das kein Vorteil, zeigt das probono Magazin.
"Rosetta"-Landung im Livestream
Jetzt live: Die Forschungssonde "Rosetta" der European Space Agency (ESA) soll nach 12 Jahren ihr letztes Zeil erreichen und auf dem Kometen Tschuri landen. Die ESA zeigt das Ereignis im Livestream und twittert zu dem Eventt.
Schießerei in München: Pressekonferenz der Polizei
Pressekonferenz der Münchner Polizei in der Nacht des Amoklaufs im Münchner Olympia Einkaufszentrum (OEZ). Zehn Tote, 16 verletzte, 2.300 Beamte - inklusive SEK und GSG-9 - im Einsatz: die Bilanz des Abends und der Nacht ist erschreckend. Offensichtlich hat ein 18-Jähriger Deutsch-Iraner mehrere Menschen erschossen und die ganze Stadt in Schock versetzt.
Die MarmeladenOma erzählt: So war Weihnachten vor 82 Jahren
Sie ist ein Internethit: Die MarmeladenOma. Die Gewinnerin des Web-Videos-Preises liest Märchen vor, erzählt von früher und schreibt auch selbst kleine Geschichten, wie diese zu Weihnachten. und das für ihre 188 Tausend Abonnenten auf YouTube.
EDEKA-Werbespot: Makaber oder schön?
In den Sozialen Medien wird über den neuen Spot von Edeka gestritten. Nach „Supergeil“ landet die Werbeagentur Jung von Matt mit einer traurig-schönen Werbung einen neuen Volltreffer, der sich viral im Netz verbreitet und binnen kürzester Zeit hunderttausendfach geteilt und retweetet wird. Während die meisten Zuschauer gerührt sind und sogar eigene Familienerlebnisse in die Kommentarspalten schreiben und vereinzelt sogar Familienfotos hochladen, fragen sich andere, was das mit EDEKA zu tun hat. Werden hier die Grenzen des guten Geschmacks überschritten? Die wenigen Kontrakommentare werden direkt „weg-geshitstormt“. Egal wie die Diskussion ausgeht, die Supermarktkette wird sich über den Hype freuen.
Donald Trumps berühmte Fans und Feinde
Das hat in den USA Tradition. Berühmte schlagen sich öffentlich auf die Seite bestimmter Präsidentschaftskandidaten oder engagieren sich gegen sie. Wer ist für, wer gegen Trump? Wir geben Euch einen Überblick.