Video Syrien: Chaos nach Luftangriff 2/3
Video Syrien: Chaos nach Luftangriff 2/3
Tod und Zerstörung – grausamer Alltag in Syrien. Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Norden Syriens – nahe der türkischen Grenze – sind nach Angaben oppositioneller Aktivisten mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, dutzende Menschen wurden verletzt. Bisher ist unklar, wer den Angriff geflogen hat. Jetzt sind auf der Website des britischen Videoportals liveleaks.com Augenzeugenvideos von den Anschlägen und den Stunden danach aufgetaucht. Vorsicht, verstörende Aufnahmen!
Die Videos zeigen brutale Momente: verzweifelt versucht die Feuerwehr die brennenden Zelte zu löschen, Zivilisten suchen nach ihren Verwandten, Retter bergen tote oder schwer verletzte Menschen aus den Trümmern. Diese Szenen sollen aus dem Flüchtlingscamp Kamouna in der nordwestsyrischen Provinz Idlib stammen. Die Augenzeugenvideos zeigen den Luftangriff und die verheerenden Folgen des Anschlags.
Veröffentlicht am: 06.05.2016 in Video
-
dbateREDAKTION
Related Videos
#myescape - Selfies der Flucht (komplett)
Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene. Einige dokumentieren damit auch die Stationen auf ihrer Reise in eine bessere, vor allem sichere Zukunft. In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe von der Flucht nach Europa erzählen.
Alexander Kluge über Krieg
Was haben Konflikte zwischen Nationen und Auseinandersetzungen in der Ehe gemeinsam? Gibt es Blitz-Frieden? Autor und Filmemacher Alexander Kluge über Krieg.
Es war einmal in Syrien...
Antike Bauten, traditionelles Handwerk, lebendige Kultur - das war einmal Syrien. Die Aufnahmen des weißrussischen Kameramanns Ruslan Fedotow sind fast 5 Jahre alt. Sie zeigen ein Syrien vor 2011 - bevor der Bürgerkrieg das Land in Schutt und Asche legte, bevor die Fanatiker des IS einfielen und es Stück für Stück zerstörten. Gestern sprengte die IS den Triumphbogen in Palmyra und heute bombardierten auch noch russische Kampfflugzeuge Stellungen des IS nahe des UNESCO-Weltkultuerbes.
Firas Al Shater: "Dachte nicht, dass ich überlebe"
Firas Al Shater hat bereits 2011, zu Beginn der Demonstrationen in Syrien, als Aktivist und Filmemacher die Entwicklung in seinem Land dokumentiert, um der Propaganda etwas entgegen zu setzen. Das ist ein Grund, warum Firas jetzt in Deutschland lebt; auch ein Grund, warum er nicht mehr zurück kann. Seit 2,5 Jahren lebt er mittlerweile in Berlin und hat gerade seine Webserie "Zukar" gestartet. Der syrische Flüchtling aus Aleppo erzählt uns darin, wie die Deutschen ticken. Dass Humor jedoch nicht nur der Unterhaltung dient, sondern auch als besonders wirksame Form des Widerstandes fungiert, wird schnell klar, wenn Firas über seine Vergangenheit in Syrien erzählt.
"Wer sind diese Deutschen?"
Vor zweieinhalb Jahren ist der Schauspieler und Filmemacher Firas vor dem Krieg in seinem Heimatland Syrien geflohen und lebt jetzt in Berlin. Ende Januar erschien sein erstes Video im Rahmen der Webserie "Zukar" (zu deutsch: Zucker). Hier nimmt er die deutsche Kultur mit einem Augenzwinkern mal etwas genauer unter die Lupe.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
"Fuck you, Trump!"- der Aufstand der Frauen
Wie wird die Amtseinführung von Donald Trump in Erinnerung bleiben? Als inszeniertes Ritual eines Milliardärs, mit dem niemand singen wollte? Oder als Protest von 500.000 Frauen (und ein paar Männern), die dem neuen Präsidenten ihre tiefe Abneigung entgegen schreien? Der "Women's March" zeigt jedenfalls mehr von der Kraft des Volkes, die Trump so gerne für sich reklamiert.
Stark! Mann trägt Auto vom Radweg
"Amerika gewinnt, Deutschland verliert“ – Umfrage zu TTIP
Beworben, gefürchtet und von manchen auch verdammt: das Freihandelsabkommen “TTIP” wird kontrovers diskutiert. Doch wissen die Deutschen eigentlich, womit sie es zu tun haben? Unsere Umfrage in Hamburg zeigt: wirklich interessieren tut es kaum jemanden.
Berlin: Wenig Gewalt bei „Revolutionärer 1. Mai"-Demo
Die „Revolutionären 1. Mai"-Demos, an denen in ganz Deutschland mehrere Zehntausend Teilnehmer teilnahmen, verliefen überwiegend ruhig. Auch in den Hochburgen Berlin und Hamburg blieben Gewaltausbrüche die Ausnahme. Viele hatten das Vorgehen von Polizei und Demonstranten in Hamburg als "Generalprobe" für den G20-Gipfel gesehen. Der G20-Gipfel findet im Juli in Hamburg statt.
Bildbeweis für den guten Geschmack
Der Tisch ist schön gedeckt, das Essen duftet, der Magen knurrt. Aber bevor auch nur der kleinste Bissen vom Teller verschwindet, muss die reich gedeckte Tafel zuerst dokumentiert und für alle anderen sichtbar gemacht werden. Pics or It Didn’t Happen! Jetzt also schnell noch auf Instagram das Beweisfoto hochladen. Vorher gilt die Devise: Please do not touch. Wie das museale Zwangsverhalten unsere Sinne sabotiert, zeigt IKEA in seinen neuen Werbespot.
Günter Grass zur Frage "Was bleibt?"
Literaturnobelpreisträger Günter Grass (1927-2015) spricht in diesem emotionalen Video von 2014 über die Frage: "Was bleibt?".