Video Québec: Sechs Tote nach Terroranschlag in Moschee
Video Québec: Sechs Tote nach Terroranschlag in Moschee
In der kanadischen Metropole Québec sind in der vergangenen Nacht sechs Menschen durch Schüsse getötet und zwei weitere verletzt worden. Zwei Verdächtige wurden bereits festgenommen.
Zeugen meldeten, dass drei Täter das Feuer während des Abendgebets im Quebec Islamic Cultural Centre eröffneten. Zwei Verdächtige sind bereits von der Polizei festgenommen worden. Die kanadische Polizei meldete, dass sie nicht davon ausgehen, dass weitere Täter auf der Flucht seien. Ein Verdächtiger soll ein AK-47 Gewehr getragen haben.
Québec: Terror gegen Muslime
Noch ist über die Hintergründe der Tat nichts bekannt. Kanadas Premierminister, Justin Trudeau, verurteilte die Morde scharf und sprach von einem „Terroranschlag gegen Muslime.“ In einem schriftlichen Statement meldete er: “We condemn this terrorist attack on Muslims in a centre of worship and refuge.“ (Wir verurteilen diesen Terroranschlag gegen Muslime in einem Zentrum des Gebets und der Zuflucht)
Der Regierungschef der Provinz Québec, Philippe Couillard, sprach den Opfern und Angehörigen sein Beileid aus. Auf Twitter rief er nach der Bluttat zur geschlossenen Ablehnung von Gewalt und Solidarität mit Muslimen auf.
Le #Québec rejette catégoriquement cette violence barbare. Toute notre solidarité aux proches des victimes, des blessés et à leur famille.
— Philippe Couillard (@phcouillard) 30. Januar 2017
Veröffentlicht am: 30.01.2017 in Video
Related Videos
„Terror fragt nicht nach der Religion“ - Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime)
Spätestens mit den Anschlägen in Ansbach und Würzburg vom vergangenen Sommer ist der islamistische Terror auch in Deutschland angekommen. Was bedeutet das für die ohnehin angespannte Stimmung in Land? Interview mit Aiman Mazyek, Vorsitzender vom Zentralrat der Muslime in Deutschland.
"Muslime müssen sich stärker distanzieren!" - Homosexueller zu Orlando-Terror
Mit mindestens 50 Toten und ebenso vielen Verletzten war es der schlimmste Terror-Anschlag in den USA nach 9/11. Und es war ein gezielter Angriff auf Homosexuelle. Ein bewaffneter Mann, der dem IS die Treue geschworen haben soll, hat mit einer Schnellfeuerwaffe im Schwulen-Club "Pulse" ein Massaker angerichtet. Wie reagieren Homosexuelle in den USA auf den Terror? Interview mit dem in Washington D.C. lebenden homosexuellen Artem Gorbunov.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
"Ich bin ein Flüchtlingskind", Rapper Sadiq
Harte Typen, Knarren, Geld und nackte Haut. Primitive Gewaltverherrlichung oder politische Gegenkultur? Rapper Sadiq findet: "Das sind Leute, die unterdrückt sind, so wie ich auch unterdrückt war. Ich bin ein Flüchtlingskind.". Ausschnitt aus der ZDFinfo-Dokumentation "Auf die Fresse! – Straßen-Rap in Deutschland"
Rolling Stones in Hamburg: Wir waren live im Stadtpark
Am 09. September war der große Tourauftakt für die Rolling Stones' "No Filter"-Tour. Ausgerechnet im deutschen Hamburg geht es los. 82.000 Menschen werden im Hamburger Stadtpark erwartet, in dem eigens für dieses Happening eine Open-Air-Bühne mit zahlreichen Tribünen aufgebaut wurde. dbate ist live vor Ort.
Mit dem Selfie-Stick durch Südostasien: Thailand
Hautnah, ungeschönt, ehrlich: Die Hamburger Studentinnen Kyra Funk und Anni Brück reisen zwei Monate lang mit ihrem Rucksack durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos. Immer mit dabei: der Selfie-Stick, mit dem die beiden ihre Reise dokumentieren. In jedem Land stellen die Zwei sich dabei einer selbst auferlegten Herausforderung. Teil 1: Thailand - Backstage bei den Ladyboys
Holocaust-Gedenken: 120 Sekunden Stillstand in Israel
Jedes Jahr am Yom Hashoa, dem 24. April, ertönen in Israel um 10 Uhr morgens für zwei Minuten Sirenen und bringen das Volk zum Stillstand. Auch dieses Jahr haben sich die Bürger bei diesem Klang nicht gerührt, um an die sechs Millionen ermordeten Juden im Holocaust zu erinnern.
Livestream zu den Blockupy-Protesten (beendet)
Die kapitalismuskritische Bewegung Blockupy will unter dem Motto "Let's take over the party" die Eröffnung stören und die Arbeit der EZB-Angestellten verhindern. Angekündigt sind diverse Blockaden und Kundgebungen.
Augenzeugen-Videos: Szenen nach Anschlag in London
London: Am britischen Parlament hat ein Attentäter vier Personen getötet und zahlreiche Menschen verletzt. Zunächst soll er mit einem Auto auf der Westminster Bridge mit einem Auto mehrere Personen umgefahren haben. Anschließend hat er vor dem britischen Parlament einen Polizisten niedergestochen und getötet. Er hatte wohl versucht, das Parlament zu betreten. Die Polizei geht von einem islamistischen Hintergrund aus.