Video Marokko: Hunderte Flüchtlinge stürmen EU-Grenze nach Ceuta
Video Marokko: Hunderte Flüchtlinge stürmen EU-Grenze nach Ceuta
Rund 400 afrikanische Flüchtlinge kletterten am Donnerstag über den mehr als sechs Meter hohen Zaun, der Marokko von der spanischen Exklave Ceuta trennt. Dieses Video zeigt die Freude der Afrikaner darüber, dass sie endlich EU-Boden erreicht haben.
Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla haben die einzigen EU-Grenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Deshalb versuchen viele Flüchtlinge nicht nur per Schiff oder die Türkei Europa zu erreichen, sondern über den mehr als sechs Meter hohen Stacheldrahtzaun, der die Exklaven zu Marokko abgrenzt. Dass gleich 400 Menschen in kurzer Zeit den Zaun gestürmt haben, sei allerdings eine Seltenheit, so die spanische Polizei in Medienberichten.
Doch der Sturm auf die EU-Grenze verlief nicht ganz gewaltfrei: Sicherheitskräfte sollen dabei mit ätzendem Branntkalk angegriffen worden sein. Und auch etwa 30 Flüchtlinge verletzten sich bei der Grenzüberquerung.
Veröffentlicht am: 26.07.2018 in Video
-
Jens Zierke
Related Videos
#myescape - Selfies der Flucht (komplett)
Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene. Einige dokumentieren damit auch die Stationen auf ihrer Reise in eine bessere, vor allem sichere Zukunft. In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe von der Flucht nach Europa erzählen.
Erstaufnahmelager Röszke in Ungarn
Die Flüchtlingssituation an der ungarisch-serbischen Grenze droht zu eskalieren. Polizeikräfte im Erstaufnahmelager in Röszke hindern die Menschen an ihrer Weiterreise.
Flüchtlinge in Seenot - die Retter von Sea-Watch
Harald Höppner kauft einen Kutter, fährt Rettungs-Einsätze auf dem Mittelmeer und rettet einigen tausend Menschen das Leben. Der Unternehmer aus Brandenburg, leistet mit seiner "Sea-Watch"-Crew ganze Arbeit. Ein Videotagebuch über Rettungsaktionen im Mittelmeer.
Flucht nach Europa: Wohin mit den Flüchtlingen? (Doku)
Bis Ende 2015 werden über eine Million Flüchtlinge in Deutschland erwartet - Bürgermeister und Landespolitiker sowie EU-Politiker plagen dieselben Fragen: Wohin mit den Flüchtlingen? Wie können so viele Asylsuchende menschenwürdig untergebracht werden? Und: Wie viele Flüchtlinge verträgt eine Gesellschaft? Wie lassen sie sich dauerhaft integrieren?
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Flutkatastrophe in Peru: Dramatische Szenen
Schwere Überschwemmungen in Peru kosteten über 70 Menschen das Leben, zerstörten tausende Häuser und ganze Ortschaften. Dieses dramatische Augenzeugen-Video zeigt, wie sich eine Frau gerade noch aus den Schlammmassen retten konnte.
Protest-Camps in Hong Kong geräumt
Rund 7.000 Einsatzkräfte haben am Donnerstag die Zelte abgebaut und die letzten Demonstranten von der Straße verbannt.
Eiserne Reserve – 1 Film, 1 Song, 1 Buch für den Katastrophenfall
„Hurra, die Welt geht unter!“ – Bundesinnenminister Thomas de Maizière stellt ein neues Zivilschutzkonzept vor. Das ruft Bürger im Katastrophenfall zum Selbstschutz auf. Dazu sollen ua.a. Lebensmittel, Bargeld oder Energie gehortet werden. Was im Konzept fehlt, ist Kultur. Wir haben uns deshalb in Hamburg umgehört: wenn Ihr im Katastrophenfall nur 1 Film, 1 Song, 1 Buch mitnehmen dürftet, welche wären das
Schlimm, schlimmer, Nachrichten! Warum ist das so? (probono Magazin)
Wir leben in einer Zeit der Superlative – Nachrichten müssen immer schockierender und immer krasser werden, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Zuletzt war das Hurrikan Irma, der die Nachrichtenlage dominierte und von den Medien auch entsprechend in Szene gesetzt wurde. Dabei geraten andere wichtige Themen oft ins Vergessen...
Nach Anschlag: Neue Rechte macht Front gegen Regierung
Berlin trauert, Berlin rückt zusammen, Berlin macht weiter! Aber dann gibt es auch das - die Neue Rechte marschiert durch Berlin und demonstiert gegen die Flüchtlingspolitik.
Zu Beginn des Ramadan: Anti-Islamisten-Video wird viraler Hit
Der heilige Fastenmonat des Islam soll eigentlich eine Zeit der Innerlichkeit und der Gemeinschaft sein. Leider wird diese besondere Zeit von Islamisten dazu genutzt, vermehrt Anschläge zu verüben und fast täglich Menschen zu töten. Dagegen setzen sich die Macher dieses Musikvideos lautstark ein.