Video Charlottesville: Trump beschuldigt Rechts und Links
Video Charlottesville: Trump beschuldigt Rechts und Links
US-Präsident Donald Trump äußerte sich erneut zu den Geschehnissen am vergangenen Wochenende in Charlottesville. Er beschuldigte sowohl die alternativen Rechten, als auch linken Demonstranten für die Ausschreitungen. Kritiker hatten sich eine klare Distanzierung vom „Neonazi“-Aufmarsch gewünscht.
Donald Trump beschuldigt beide Parteien
„Man hatte eine Gruppe auf der einen Seite, die war schlimm und man hatte eine Gruppe auf der anderen Seite, die auch sehr gewalttätig waren. Keiner will das sagen, aber ich spreche das aus.“ So die Worte des US-Präsidenten Donald Trump während einer Pressekonferenz im Trump Tower in New York. Seine Aussage stößt auf viel Widerspruch. Ihm wird nachgesagt, er relativiere den Rechtsextremismus und stelle sich nicht entschlossen gegen die zunehmende rechte Gewalt in den Vereinigten Staaten.
Das Attentat von Charlottesville
Nachdem die Demonstrationen der Alt-Right-Bewegung durch Gegendemonstrationen der alternativen Linken gestört wurden, raste ein 20-jähriger Mann in eine Gruppe Gegendemonstranten. Er tötete dabei eine Frau, 19 weiter Personen wurden schwer verletzt. Donald Trump, der sich zunächst in Stillschweigen bewahrte, stellte sich nun Journalisten und Medienvertretern und beantwortete offenen Fragen.
Veröffentlicht am: 16.08.2017 in Video
Related Videos
"Sowas habe ich noch nie erlebt" - LINKE-Politikerin zu Neonazi-Konzert in Themar
6.000 Neonazis feiern ausgelassen bei einem Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar – "Heil"-Rufe und Hitlergruß inklusive. Deswegen ermittelt nun die Polizei, die während des Festivals nicht eingegriffen hatte. Doch die Diskussion geht noch viel weiter: Was muss unsere Gesellschaft eigentlich aushalten? dbate-Interview mit Katharina König-Preuss (LINKE-Abgeordnete in Thüringen), die als Parlamentarische Beobachterin vor Ort war.
Wie man kreativ gegen Rechtsextremismus protestiert
Oft wird diskutiert, wie man am sinnvollsten öffentlichem Rechtsextremismus begegnen sollte. Bei einem Aufmarsch des rassistischen Ku-Klux-Klan in South Carolina hat ein Gegendemonstrant die Versammlung einfallsreich mit seiner Tuba gestört. Die Musik, die er begleitend gespielt hat, ließ den Aufmarsch lächerlich wirken und hat so den Rechtsextremisten friedlich den Wind aus den Segeln genommen.
"Rechte Gewalttaten nehmen wieder zu"
Dresden ist die Geburtsstadt der Pegida-Bewegung und war in den letzten Monaten immer wieder Schauplatz von großen Demonstrationen im Zeichen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Bei sogenannten Montagsdemonstrationen kamen wöchentlich bis zu 25.000 Menschen zusammen, um sich gegen die angebliche „Islamisierung des Abendlandes“ zu wehren. Parallel dazu wurden viele Gegendemonstrationen organisiert, bei denen sich Tausende Teilnehmer zu multikultrellem Zusammenleben und Weltoffenheit bekannten.
Frank Richter: „Dialog mit Rassisten ist wichtig“
Im sächsischen Freital gehen seit Tagen wütende Bürger, Neonazis und Hooligans auf die Straße und protestieren gegen eine Flüchtlingsunterkunft. Auf Transparenten und mit Sprechchören lässt der aufgebrachte Mob seinen Hass gegenüber den Flüchtlingen raus. Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung wohnt in Freital und beobachtet die Entwicklungen mit Sorge.
Heftige Ausschreitungen bei NPD-Demo in Dresden
In Dresden wurde eine Zeltstadt für mehr als 1000 Flüchtlinge aus Syrien errichtet. Schon im Vorfeld bedrohten Rechtsextreme die freiwilligen Helfer. Kurz vor Anreise der Asylbewerber, eskalierte die Situation. Drei Menschen wurden verletzt.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Brief an Syrien: “Ich bin sicher, möchte hier sterben“
„Ich werde mein Leben jedem Deutschen schenken, der es benötigt.“ Im Frühjahr 2015 verlässt Christiano seine vom Krieg zerstörte Heimat Syrien. Als er im Sommer 2015 in Wedel bei Hamburg ankommt, schreibt er einen Brief an sein Heimatland Syrien. Gemeinsam mit seinem Hamburger Freund Lukas übersetzten sie den Text ins Deutsche, um Menschen in beiden Ländern ein tieferes Verständnis zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein ehrlicher Beitrag zur Freundschaft und Verständigung von Deutschen und Syrern. Seht und hört selbst.
probono-Magazin: Die netten Rechten von nebenan?
Schluss mit rechten Parolen - die neue Rechte präsentiert sich im Netz als "fröhliche und gute" Rechte. Schließlich sind AfD und Co. ja in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Hat eigentlich irgendwer schon Björn Höcke über die neue Strategie informiert?
65 Jahre Stevie Wonder
Der Soul-Star erreicht das Rentenalter. dbate zeigt eine Live-Version seines Hits "I wish" von 2010.
Cum-Ex: Bankster's Paradise (probono Magazin)
Steuerbetrug in Milliardenhöhe. Doch die Kriminellen sind keine Gangster, sondern Börsenhändler und Banker. Mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften nutzten sie jahrelang ein fragwürdiges Schlupfloch der Finanzbehörden. Das probono Magazin blickt auf Deutschlands größten Steuerskandal.
Livestream zu den Blockupy-Protesten (beendet)
Die kapitalismuskritische Bewegung Blockupy will unter dem Motto "Let's take over the party" die Eröffnung stören und die Arbeit der EZB-Angestellten verhindern. Angekündigt sind diverse Blockaden und Kundgebungen.
Trailer: „Flucht nach Europa – Der Winter“
Im Oktober 2015 sendete ARTE die umfangreiche Dokumentation „Flucht nach Europa“ (für den Grimme-Preis nominiert). Da weiterhin tausende Menschen täglich unter harten winterlichen Bedingungen nach Europa strömen, wird das große TV-Projekt "Flucht nach Europa" jetzt fortgesetzt. Erneut haben sich die drei TV-Produktionsfirmen im Auftrag von ZDF/ARTE zusammengetan. Mit Dreharbeiten in der Türkei, Mazedonien, der spanischen Enklave Mellila, in Deutschland, Frankreich sowie in Brüssel fangen die Filmemacher die Lage im Winter ein und zeichnen ein intensives und umfangreiches Bild der aktuellen Entwicklung.