Schlagwort: Kulturchef
Artikel Ex-SPIEGEL-Kulturchef Matussek redet bei "Merkel muss weg"-Demo
Artikel Ex-SPIEGEL-Kulturchef Matussek redet bei "Merkel muss weg"-Demo
Bei einer Demonstration unter dem Motto „Merkel muss weg“ am Montagabend in Hamburg ist der ehemalige SPIEGEL- und WELT-Autor Matthias Matussek als Gastredner aufgetreten. Vor 200 Menschen mit teils rechtsextremen Hintergrund skandierte er: „Widerstand“ und „Lügenpresse“.
„Von einer muslimisch Erfindergeneration habe ich noch nie gehört“ – „Die Gegendemonstranten wären in anderen Ländern schon einen Kopf kürzer“. So hetzt #Mattusek in #Hamburg auf der #MerkelmusswegDemo pic.twitter.com/bVk3e8MyYi
— Jürgen Klöckner (@herrkloeckner) 19. März 2018
Matthias Matussek arbeitete jahrelang bei renommierten Medienhäusern wie stern und WELT. Drei Jahre lang war er Kulturchef beim SPIEGEL. Am Montagabend war er bei einer „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg als Gastredner geladen und ließ sich gegen muslimische Bürger in Deutschland aus.
Unter den 200 Demonstranten befanden sich laut Medienberichten Reichsbürger, Mitglieder der rechtsextremen Gruppe Blood & Honour, sowie der Hamburger NPD-Chef Torben Klebe. Als sein Publikum seine Rede mit „Lügenpresse“ untermalt, steigt der ehemalige Journalist gleich mit ein:
Der #Mattusek im „Lügenpresse“ Rausch auf der #MerkelmussweDemo in #Hamburg pic.twitter.com/zqXvPFWmEm
— Jürgen Klöckner (@herrkloeckner) 19. März 2018
Im letzten Jahr hatte sich Matussek vermehrt öffentlich mit Anti-Flüchtlings-Protesten solidarisiert und seine Nähe zur Identitären Bewegung beschrieben. Journalisten, die den Werdegang von Matussek beobachtet haben, sprechen von einem Wandel vom Marxisten zum „Sympathisaten der Identitären“.
Der #Matussek ruft in #Hamburg auf der #Merkelmussweg #Demo zum „Widerstand“ auf pic.twitter.com/Q9HPHCbgPE
— Jürgen Klöckner (@herrkloeckner) 19. März 2018
Ein Reporter der Huffington Post, hat die Videos von der Rede Matusseks vorm Hamburger Bahnhof Dammtor aufgenommen und bei Twitter geteilt.
Veröffentlicht am: 20.03.2018 in Artikel
Zufällige Auswahl
Jobs durch Digitalisierung – Nur ein Traum der CDU? (probono Magazin)
Das CDU-Wahlprogramm verspricht: Vollbeschäftigung. Die soll vor allem durch die Digitalisierung erreicht werden. Aber wie realistisch ist das eigentlich? Hier prüft das probono Magazin das mal nach.
„Merkel muss sich neu erfinden“ – Journalist Michael Rutz
Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern endete für die CDU desaströs. Nicht zuletzt wird das Ergebnis auch als persönliche Zäsur für die Kanzlerschaft von Angela Merkel gewertet. Sind die Tage der Kanzlerin angezählt? Tritt sie noch ein Mal an? Der politische Journalist und Merkel-Kenner Michael Rutz spricht im Interview über das Schicksal von Angela Merkel und warum er glaubt, dass sie es – trotz Kritik und Sturz-Phantasien – auch 2017 wieder schafft.
Eklat bei Maischberger: Bosbach verlässt die Sendung
In der ARD-Talkshow „Maischberger“ mit dem Titel „Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ zum G20-Gipfel ist es zu einem Eklat gekommen: CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat beleidigt das Studio verlassen. Zuvor war die von Sandra Maischberger geleitete Diskussion mehrfach entgleist.
Meine Weltreise 2/3 – Das Problem mit dem Geld
Immer unterwegs, ständig Neues entdecken und den Rest der Welt auf dem eigenen Blog darüber informieren. Das ist das Leben eines Reisebloggers. Dabei bedeutet Reisen lange nicht mehr, nur neue Kulturen kennen zu lernen – vielmehr gleicht es einem Selbstfindungstrip. Was macht mich glücklich? Sind Geld und Erfolg überhaupt wichtig?
So lustig parodieren die Briten unsere Bundeskanzlerin Merkel
Die Frisur und das Make-Up sitzen perfekt: Dann kann ja jetzt Deutschland regiert werden. Die britische Comedian Tracey Ullman spielt in ihrer neusten Sketch-Show unter anderem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ob im Skype-Call mit Trump oder der Besuch bei David Cameron, Merkel behält ganz typisch deutsch immer die Kontrolle – oder etwa nicht?
Digital Diary – Mein Krebstagebuch 4/4
Natalie Agustin erhält mit 25 Jahren die Diagnose Brustkrebs – und schaltet nur wenige Minuten später die Kamera an. Eine Kampfansage. Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit und sogar die Entfernung ihrer Brust – Natalie nimmt alles auf. Martin Stolle ist 18 Jahre alt, als er an Leukämie erkrankt. Seine Videos bieten ihm die nötige Ablenkung im Isolationszimmer, auch eine Möglichkeit, mit der Familie zu kommunizieren. Anders bei Luise Ganschor. Sie hat sich für das Bloggen entschieden, als sie erfahren hat, dass ihr Krebs nicht heilbar ist. Sie möchte ihrer Familie und ihren Freunden Videos hinterlassen und ganz persönlich Abschied nehmen. Der erfolgreiche Bratschist Francis Norman erzählt eine ganz andere Geschichte. Vor zehn Jahren hat er seinen Krebs besiegt. Er ist überzeugt: Geholfen hat ihm die Musik und sein Hobby Segelfliegen. Vor kurzem dann ein Rückschlag: Sein bester Freund erhält die Diagnose Leberkrebs – gemeinsam machen sie sich auf eine letzte Reise nach Afrika.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: Das Griechenland-Dilemma
– Interview: Alexis Tsipras über Angela Merkel
– Videotagebuch: Mein Aufstand
– Flash: Der Rockstar unter den Finanzministern
So reagiert das Netz auf das Jamaika-Aus
Wie reagiert das Netz auf das Aus der Jamaika-Verhandlungen? Wir haben verschiedene Reaktionen gesammelt – von den verhandelnden Parteien, über die AfD bis zur SPD.
Rapper Eminem teilt aus: „Wir hassen Trump.“
Donald Trump oder Eminem? Vor diese Wahl stellt der Rapper seine Fans in seinem neuen Song, der sich klar gegen die Arbeit des US-amerikanischen Präsidenten richtet. Und ihn unter anderem als unkalkulierbaren Opa beschimpft.
Schwerpunkt: Politische Blogger
– Politik 2.0 – Fünf politische Videoblogs
– Interview: Jakob Augstein
– Skype-Talk: Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
– Skype-Talk: Leonard Novy (carta.info)
Dresden: Bürger pöbeln gegen Syrien-Mahnmal
Ein Mahnmal gebaut aus ausrangierten Bussen sorgt in Dresden aktuell für Empörung und Pöbeleien. Am 6. Februar 2017 sind vor der Dresdener Frauenkirche drei ausgediente Linienbusse hochkant aufgestellt worden. Sie stellen ein Mahnmal für den Krieg in Syrien dar und sollen für Frieden werben. Doch, wie dieses Video zeigt, gefällt das vielen Dresdnern gar nicht.
Schwerpunkt: Alles Pop? Das ESC-Gegenprogramm
– Skype-Talk mit Stefanie Heinzmann
– Skype-Talk mit Rapper DENYO
– Skype-Talk mit Sänger Dagobert
– Skype-Talk mit der Antilopen Gang
– Skype-Talk „Die Höchste Eisenbahn“