"The dead are in the streets" - Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo "The dead are in the streets" - Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo
"The dead are in the streets" - Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo "The dead are in the streets" - Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo
‚The dead are in the streets… it’s total chaos here in the east‘: @ZouhirAlShimale tells MEE of life in besieged Aleppo pic.twitter.com/mLJWHPKKkN
— Middle East Eye (@MiddleEastEye) 12. Dezember 2016
Zouhir al-Shimale ist einer der letzten Zivilisten, die noch im schwer umkämpften Aleppo ausharren. Nachdem die syrische Armee in der Nacht von Montag auf Dienstag den Ostteil Aleppos, der bisher von den Rebellen gehalten wurde, mit erneuten Luftschlägen angegriffen hat, fliehen die meisten Menschen aus der Stadt. Zouhir al-Shimale ist geblieben und berichtet von der katastrophalen Lage – im Hintergrund dabei deutlich zu hören: Kampfflugzeuge und laute Explosionen.
Als Bewohner Aleppos erlebt Zouhir al-Shimale die Grausamkeiten des Krieges tagtäglich. In seinem Video berichtet er von der momentanen Situation in der Stadt: Die syrische Armee greift die von Rebellen besetzte Stadt mit unzähligen schweren Attacken an und steht kurz vor einem Sieg. Dabei werden zahlreiche Zivilisten verletzt und getötet. „Die Toten liegen auf den Straßen“, berichtet al-Shimale. Krankenhäuser gibt es nicht mehr, die medizinische Versorgung ist nicht mehr möglich, es herrsche schlichtweg Chaos. Weil die Menschen sich nur noch in einem kleinen Teil in Ostaleppo aufhalten, sind die Verluste durch die Anschläge besonders hoch – eine dramatische Entwicklung.
Aleppo wird zur Stadt der Toten
Im Hintergrund des Videos sieht man zerstörte und eingefallene Häuser. Die Angriffe aus der Luft sind deutlich zu hören. Noch harren einige Zivilisten in Ostaleppo aus, sie wollen nicht in den Westen der Stadt ziehen, so al-Shimale. Ein Ende der Luftangriffe ist jedoch nicht in Sicht. Wie lange Zouhir al-Shimale und die anderen Verbliebenen noch in Ostaleppo bleiben können, weiß keiner.
Veröffentlicht am: 13.12.2016 in "The dead are in the streets" - Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo
Zufällige Auswahl
Islands Touristenretter – Einsatz in der Wildnis (Doku)
Islands wilde Landschaft mit ihren aktiven Vulkanen, tosenden Flüssen und tiefen Gletschern ist beeindruckend – und gefährlich. Wenn etwas passiert, rücken die ehrenamtlichen Rettungseinheiten aus. Doch mit dem Tourismus-Boom häufen sich die Einsätze. Auch deswegen befinden sich die Teams aus engagierten Bürgern im Isländischen Hochland während des Sommers im Dauereinsatz.
„Circus HalliGalli“: Joko & Klaas ziehen den Stecker
Aufhören, wenn’s am schönsten ist. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gehen am Dienstag mit ihrer beliebten Prosieben–Show „ Circus HalliGalli“ in die letzte Staffel. Danach wird die erfolgreiche TV–Show abgesetzt. Diese überraschende Neuigkeit verkündet das Moderatoren-Duo in einem Video auf YouTube.
Tariks Genderkrise: Frauenfußball und Medien
Der Kölner dbate-STAR und YouTuber Tarik Tesfu versteht sich als „Gender-Messias“. Seine Waffen: Witz, Ironie und Authentizität. In seiner Videokolumne „Tariks Genderkrise“ stellt er die vorherrschenden Geschlechterverhältnisse auf den Kopf! Dabei setzt sich Tarik nicht nur mit seinen eigenen Krisen auseinander. Er beantwortet auch Fragen der Community, sucht Antworten auf der Straße und ermittelt den „Gender-Deppen“ des Monats.
„Ya-Man“: Jamaika gibt’s schon lange in Berlin
Seit der letzten Bundestagswahl ist Jamaika in aller Munde. Zugegeben geht es dabei weniger um den Inselstaat, als um die neue Bundesregierung. Die Jamaikanerin Barbara Saltmann hat mit ihrem Karibik-Restaurant „Ya-Man“ ein Stück Jamaika nach Berlin-Moabit gebracht.
ex-FEMEN-Aktivistin spricht über ihre Nacktproteste
„Nacktsein ist die corporate identity von Femen“, so die 22-jährige Philosophiestudentin Josepehine Witt. Das Gefühl den eigenen Körper bewusst einzusetzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, beschreibt sie als „ermächtigend“. Doch ihre nackten Proteste bleiben nicht ohne Folgen. Der „topless“-Einsatz für die Frauenrechtlerin Amina Tyler vor dem Justizministerium in Tunis brachte die damals 20-Jährige sogar für einen Monat ins Gefängnis. Für ihren Nacktprotest im Kölner Dom musste Witt sich vor Gericht verantworten und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Von FEMEN und der Nacktheit hat sie sich inzwischen distanziert. Sie wolle ihr politisches Profil stärken – Aktionen gegen Kapitalismus, gegen den Umgang mit Flüchtlingen organisieren. Bei ihrem letzten Protest blieb ihre Brust deswegen bedeckt – die Message sei deswegen aber nicht weniger wichtig gewesen. Während einer EZB-Pressekonferenz hat sie gegen die EU-Politik von Mario Draghi protestiert – mit Konfetti und bedrucktem T-Shirt.
Mein Leben im All 3/4
„Space Oddity“ machte ihn berühmt. Chris Hadfield sang das Lied von David Bowie im Weltall. Doch der Astronaut hat viel mehr zu erzählen. Ein kosmischer Trip. Teil 3: Ein Lied geht um die Welt.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: „Wie glaubt Deutschland?“
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Gott
– FLASH: Bibel vs. Koran – Das Experiment
#HeyTwitter, löscht den Scheiß! – Shahak Shapira gegen Hass-Tweets
Satiriker Shahak Shapira hat über 300 Hassbeiträge auf Twitter gesammelt und dem Unternehmen gemeldet. Die Mehrheit dieser Tweets wurde von Twitter nicht gelöscht. Als Reaktion hat Shapira diese Hassbeiträge nun vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg auf die Straße gesprüht.
Schwerpunkt: Nacktheit in den Medien
– SKYPE-TALK mit Playboy-Chefredakteur
– SKYPE-TALK mit #NippelStattHetze-Initiator
– SKYPE-TALK mit ex-FEMEN-Aktivistin
– SKYPE-TALK: PINKSTINKS über ‚gute‘ und ’schlechte‘ Nacktheit
– SKYPE-TALK mit Florian Boitin (Chefredakteur Playboy Deutschland) (folgt)
Wiederwahl von Erdogan: Türken in Deutschland feiern mit Autokorso
Autokorsos mit türkischen Flaggen und Hupkonzert. Nein, gestern Abend ging es mal nicht um die WM, sondern um die Wiederwahl des türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Vielerorts feierten die Befürworter seinen Wahlsieg.
„Drecksloch“: Künstler projiziert „Poop“-Emojis auf Trump Hotel
Der Multimedia-Künstler Robin Bell ließ über dem Eingang zum Trump Hotel in Washington DC verschiedene Anti-Trump Projektionen laufen. Darunter bezeichnete er den US-Präsident als Nazi-Unterstützer, Rassist und sein Hotel als „Drecksloch“. Donald Trump wird vorgeworfen so vor kurzem die Herkunftsländer von Flüchtlingen genannt zu haben.
Homosexualität und Religion: Wie tolerant sind Juden und Muslime?
Zwei schwule Männer treffen aufeinander: Der eine ist Jude, der andere ehemaliger Muslim. Es entwickelt sich ein Gespräch über Toleranz in der Religion gegenüber Homosexualität, und über Freiheit und Heimat.