Doku Wisch und Weg - Liebe im digitalen Zeitalter 1/2
Doku Wisch und Weg - Liebe im digitalen Zeitalter 1/2
Lieben in Zeiten des Internets? Es klingt so einfach: Online-Dating-Plattformen wie Tinder, Parship oder OkCupid – sie alle versprechen ihren Usern, dass die große Liebe nur einen Klick entfernt ist. Doch wie läuft das Daten im Netz wirklich ab? Mit einem kurzen Wisch-und-Weg werden schneller und unverbindlicher Sex ebenso gesucht wie ernste Beziehungen. Fünf Singles sprechen radikal offen über ihre Erfahrungen zwischen One-Night-Stand, echter Liebe und Enttäuschung. Teil 1: „Hot or Not? 5 Singles über Tinder und Co.“
Hier geht´s zu Teil 2 „Liebe, Sex, Enttäuschung“
Im Videotagebuch von Rachelle Pouplier berichten drei Frauen und zwei Männer mit sehr unterschiedlichen Einstellungen zu Liebe, Beziehung und Sex von ihren Erfahrungen im Online-Dating. Sie alle verbindet, dass sie mit der Hoffnung online gingen, jemanden zu finden, der ihnen gefällt. Online-Plattformen haben ihr Dating-Verhalten nachhaltig verändert.
Theresa und Dorian (Namen geändert) haben sich über die Dating-App OkCupid kennengelernt. Aus ihrem One-Night-Stand mit unverbindlichem Sex wurde keine klassische Beziehung, sondern eine innige Freundschaft. Eine „sexlose eheähnliche Beziehung“ nennen sie das.
Roman (Namen geändert) hat im Netz nach der „wahren Liebe“ gesucht. Auf Lovoo und Tinder hat er stattdessen unzählige Angebote bekommen, die ihn dann in eine ganz andere Richtungen gelenkt haben.
Autorin Kathrin Weßling hat viel über Liebe und Dating geschrieben. Und sie weiß, worüber sie schreibt, denn auch sie hat verschiedene Online-Dating-Apps ausprobiert. „Irgendwann war ich übersättigt“, sagt sie heute und beschreibt, wie „der Menschen-Supermarkt Tinder“ Singles zu Kunden vielfältiger Illusionen macht. Für sie kann Online-Dating alles sein: ein großartiges oder miserables Date, unverbindlicher Sex, Verlieben oder auch knallharte Enttäuschung.
Mehr VIDEOTAGEBÜCHER gibt´s hier.
Veröffentlicht am: 23.02.2016 in Doku
Related Content
Ein Jahr im Stillstand. Ein Jahr Corona.
Das Videotagebuch „Ein Jahr im Stillstand. Ein Jahr Corona.“ zeigt die persönlichen Eindrücke, Gefühle und Gedanken verschiedener Personen im Frühjahr 2020.
ARTE Re: Konflikt unterm Kreuz - Reformdruck in der katholischen Kirche
Was ist schlimm daran, wenn eine Frau Brot und Wein austeilt, Ehen segnet, Kinder tauft? Frauen fordern von der katholischen Kirche Zugang zu geweihten Ämtern.
Unruhen in Uganda - Meine Hoffnung auf mehr Demokratie (Web-Doku)
Seit mehr als drei Jahrzehnten regiert Yoweri Museveni das ostafrikanische Land Uganda. Bei der diesjährigen Wahl fordert ihn Musiker Bobi Wine heraus.
Mit dem Van im Lockdown (Web-Doku)
Corona hält die Welt fest im Griff. Das mussten auch die zwei Globetrotter Patricia Bezzola und Stefan Linder erfahren., die aktuell in Argentinien festsitzen.
Wie tickt Ricarda Lang? - Ein Kurzporträt
Seit einem Jahr ist Ricarda Lang die stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Grünen. Jetzt strebt die 26-jährige Schwäbin das nächste Amt an: Sie kandidiert für die Bundestagswahl 2021. Der Filmemacher Carl Exner hat die junge und ambitionierte Politikerin einen Tag im Berliner Sommer begleitet.
Meine Kunst für Trump (Web-Doku)
Jeff Sonksen hat seine Garage in ein Malstudio umgewandelt und entwirft dort Holzaufsteller von Politikern in Echtgröße. Sein Lieblingsmotiv: Donald Trump.
Mehr Videos aus dem Bereich Doku
Mein 1945 - Teil 4: Neubeginn
Ein Soldat als Schutzengel, das erste Radio-Interview einer Holocaust-Überlebenden, eine Flucht über halb eingestürzte Brücken, der erste Schultag im zerstörten Hamburg – „Mein 1945“ erzählt in der Form eines Videotagebuches, wie Menschen aus Norddeutschland das Jahr 1945 erlebt haben: zwischen Chaos, Untergangsstimmung und Erleichterung.
Beate Zschäpe – eine Chronologie
Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt - der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU). Jahrelang soll das Trio Morde, Bombenattacken und Banküberfälle verübt haben. Abseits des Terrors scheint das Trio ein relativ normales Leben zu führen. Sie wohnen in Zwickau, machen Urlaub auf dem Campingplatz.
Mein Tsunami - die Katastrophe via Skype 3/4
Die Katastrophe begann am 11. März 2011 um 14:46 Uhr in Japan. Viele tausend Menschen wurden durch das Erdbeben und den Tsunami getötet, andere werden an den Langzeitfolgen des nuklearen GAUs von Fukushima leiden. Doch viele Menschen überlebten inmitten des Unglücks. Die Augenzeugen der Ereignisse berichten von ihren Sorgen und Ängsten, aber auch von ihren Hoffnungen.
Mein Leben unter Putin 4/4
Neonazis jagen Schwule. Per Gesetz stellt Präsident Putin Homosexualität mit Pädophilie praktisch gleich. Ein Film über homosexuelle Russen. Sie berichten von ihrem Leben in Angst. Teil 4: Flucht in die USA.
Mein Front-Lazarett 1/4: Der Einsatz
Sind die TV-Bilder vom Krieg realistisch? Der Münchner Arzt Boris Bill zeigt ungewohnte Bilder. Er hat vor 20 Jahren im Kroatienkrieg operiert - und gefilmt. Achtung: Verstörende Aufnahmen!
#myescape - Selfies der Flucht 2/3
Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene. Einige dokumentieren damit auch die Stationen auf ihrer Reise in eine bessere, vor allem sichere Zukunft.