Video "Wie lang sind Sie täglich online, Frau Wagenknecht?"
Video "Wie lang sind Sie täglich online, Frau Wagenknecht?"
Das Internet ist aus dem politischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wie nutzen Politiker vor allem die sozialen Medien? Welche Vorteile, aber auch Nachteile bringt das neue Medium für die Volksvertreter? Wir haben uns bei namhaften Politikern und Journalisten umgehört.
Ein Tweet hier, eine Eilmeldung dort. In jeder kleinen Pause wird das Smartphone gecheckt. Mehrere Stunden sind LINKEN-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, CDU-Generalsekretär Peter Tauber und die Bundesfamilienministerin Katarina Barley täglich online. Bei den Pressevertretern ist der Internetkonsum noch größer. Auf die Frage wie lang Carline Mohr von SPIEGEL ONLINE im Netz ist, lautete die Antwort: „Immer. Außer, wenn ich schlafe.“ Aber es gibt auch klare Auszeiten für Wagenknecht, Barley und Co.: Im Urlaub wird abgeschaltet.
An den herkömmlichen Medien vorbei
Für die meisten Politiker ist klar, dass sie in den sozialen Medien, das schreiben können, was sie wollen. Direkter Wählerkontakt! Sahra Wagenknecht erreicht damit auf Twitter knapp 120.000 Nutzer, bei Facebook sogar 370.000. Damit umgehen Politiker wie Wagenknecht die unbequemen Fragen von Journalisten und können sich ungefiltert dem Wähler mitteilen. Doch auch die Reaktionen der Bürger ist im Netz ungefiltert.
Die Interviews wurden bei der Premiere der NDR/RBB-Dokumentation „Nervöse Republik – ein Jahr Deutschland“ geführt. Mehr Infos/Videos zur Doku gibt’s hier: Nervöse Republik
Veröffentlicht am: 13.06.2017 in Video
Related Videos
Frauke Petry (AfD) über Machtkämpfe und den Umgang mit Medien
Als AfD-Parteivorsitzende balanciert Frauke Petry stets zwischen Politik und Protest. Immer wieder provoziert sie mit umstrittenen Aussagen. „Ich halte eine Kontroverse für notwendig, auch wenn sie verbal zeitweilig entgleitet“, sagt Petry. Ein Interview über den Umgang mit Medien, Pegida und den Vorwurf selbst schon zum Establishment zu gehören.
Sahra Wagenknecht über Populismus und Hass im Netz
"Es gibt eine sehr, sehr hohe Unsicherheit" – so beschreibt Sahra Wagenknecht die derzeitige Stimmung in Deutschland. Das ist ein guter Nährboden für populistische Parteien wie die AfD – oder auch die Linkspartei. Interview mit Sahra Wagenknecht über Politik, Populismus und Hass im Netz.
Welche Macht haben Medien (noch)? BILD-Chef Reichelt im Interview
Terror, ISIS, PEGIDA, AfD – die Unsicherheit in Deutschland spiegelt sich auch in Klicks auf BILD.de wider. "Die Menschen haben irrationale, aber sehr reale Ängste", sagt der Vorsitzende der BILD-Chefredaktion Julian Reichelt. Ein Interview über die Frage, wie sich das Verhältnis von Journalisten, Politikern und Bürgern durch Soziale Medien verändert hat.
Tilo Jung über Trump, die AfD und die Rolle der Medien
Was haben Donald Trump und die AfD gemeinsam? Beide finden übermäßig viel Beachtung in den Medien. Interview mit Politik-Blogger Tilo Jung ("Jung & Naiv") über Politik und das Verhältnis zwischen Medien und Populisten.
Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland (kompletter Film)
Deutschland im Zustand der Dauererregung. dbate zeigt den kompletten Film "Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland".
Mehr Videos aus dem Bereich Video
probono-Magazin: Alles Banane oder was?
Total Banane! Das probono Magazin liefert alles Wissenswerte über Bananen. Von Bananenrepublik, Bananenkonsum und Bananenrichtlichen - für das nächste Bananen-Quiz seid ihr perfekt vorbereitet. Viel Spaß beim Essen... ähh Schauen.
So witzig stellt sich die Niederlande bei Trump vor
"America first, The Netherlands second" - mit diesem witzigen Satire-Video stellt sich die Niederlande hochoffiziell bei US-Präsident Donald Trump vor.
Was bedeutet Frieden?
Krieg, Gewalt, Chaos - die Welt durchlebt gerade unruhigen Zeiten. Was bedeutet da eigentlich Frieden? Die Jüngsten haben da ganz plausible Antworten.
Ausnahmezustand in Budapest
Die Situation vor dem Budapester Bahnhof nimmt immer dramatischere Züge an. Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak versuchen, über Ungarn, nach Nordeuropa zu gelangen.
G20-Gipfel: Regierungserklärung von Olaf Scholz
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat eine Regierungserklärung zum G20-Gipfel abgegeben. In der Regierungserklärung übte er scharfe Kritik an Politikern der LINKEN und bezeichnete das Umfeld der "Roten Flora" als "geistige Brandstifter". Ein Rücktritt von Scholz, den die Hamburger CDU zuvor gefordert hatte, blieb aus.
"Faschist Erdogan" - Lautstarke Proteste gegen Wahlkampfauftritt
„Hayir! Nein!“ riefen am Montagabend rund 100 Demonstranten. Sie protestierten gegen das Referendum, das in der Türkei ein Präsidialsystem einführen soll. In der Residenz des tükischen Generalkonsuls in Hamburg veranstaltete der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu zeitgleich einen Wahlkampfauftritt, bei dem er für das Referendum warb. Dafür wurde er von den Protestlern lautstark beschimpft.