Video München: Amokläufer schießt um sich
Video München: Amokläufer schießt um sich
Nachdem die Polizei zwischenzeitlich von von drei Tätern ausging, sprach sie in der Nacht von einem Einzeltäter. Er hat nach dem bisherigen Erkenntnisstand neun Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Schließlich soll er sich selbst getötet haben. Die Polizei hat via Twitter darum gebeten, keine Videos von dem Polizeieinsatz zu verbreiten, um dem Täter bzw. den Tätern keine Hinweise auf die Polizeiarbeit zu geben. dbate hält sich an diese Aufforderung, zeigt aber zwei aktuelle Augenzeugenvideos, die den Täter bzw. die Täter zeigen.
Hier die aktuelle Stellungnahme der Polizei München auf Facebook:
Am 22.07.2016 gg. 17.50 Uhr riefen mehrere Zeugen bei der Polizei an und meldeten eine Schießerei im Bereich der Hanauer Straße in der Umgebung des Olympia Einkaufszentrums in Moosach. Aufgrund von Zeugenaussagen musste in der Anfangsphase von bis zu drei verschiedenen Personen mit Schusswaffen ausgegangen werden.
Die Polizei ist mit über 2.300 Einsatzkräften im Einsatz. Darunter befinden sich alle verfügbaren Kräfte des Polizeipräsidiums München, Spezialeinheiten aus Bayern, Baden-Württemberg, und Hessen sowie die GSG 9 der Bundespolizei und die Cobra aus Österreich. Weitere Kräfte der Bundespolizei, die Bayerische Bereitschaftspolizei incl. der Hubschrauberstaffel, das BLKA und die Präsidien Oberbayern Nord und Süd sind auch im Einsatz eingebunden.
Am Tatort arbeitet die Spurensicherung mit umfangreichen Maßnahmen und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Tatablauf aufgenommen.
Zehn tote Personen sind momentan bekannt. Darunter befindet sich ein 18-jähriger Deutsch-Iraner aus München, der im Rahmen der Fahndung im Olympiapark gg. 20.30 Uhr aufgefunden wurde. Er hat sich nach derzeitigem Ermittlungsstand selbst getötet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich nach Zeugenaussagen und Hinweisen aus Videos um den Täter.
Es gibt momentan keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte. Der Hintergrund und ein Motiv der Taten sind noch nicht gesichert.
21 Transporte von Verletzten wurden vom Münchner Rettungsdienst erbracht und fünf Personen wurden mit privaten Fahrzeugen zu Notaufnahmen transportiert. Drei Schwerverletzte und 13 Leichtverletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt. Weitere leichtverletzte Opfer haben sich selbständig zur medizinischen Behandlung begeben.
Kurz nach den Ereignissen in Moosach wurden der Polizei auch weitere Schussabgaben und sogar mögliche Geiselnahmen aus dem Stadtbereich gemeldet, die sich aber nicht bestätigten.
Auch vom Flughafen München wurde ein Einsatz gemeldet. Ein Zusammenhang mit den Ereignissen im Stadtgebiet hat sich nicht bestätigt.
Der Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel wurde eingestellt und ab 01.00 Uhr wieder freigegeben. Nach momentaner Lageeinschätzung wird der MVV voraussichtlich in den Morgenstunden mit dem regulären Fahrplan wieder beginnen.
Verschiedene Veranstaltungen im Stadtgebiet wurden abgebrochen.
Ca. 100 Personen haben im Polizeipräsidium Schutz gesucht.
Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw. aus der weiträumigen Umgebung des Olympiaeinkaufzentrums, die ab dem 22.07.2016, 17:30 Uhr gemacht wurden, können über ein Upload-Formular der Polizei zur Verfügung gestellt werden:
https://medienupload-portal01.polizei.bayern.de/
Es wurden bereits mehrere Aufnahmen übermittelt, die von der Kriminalpolizei ausgewertet werden.
Sobald weitere Informationen vorliegen, wird nachberichtet.
Veröffentlicht am: 22.07.2016 in Video
Mehr Videos aus dem Bereich Video
G20-Gipfel: So sah es nach der Krawallnacht im Schanzenviertel aus
G20-Gipfel in Hamburg: dbate war für euch am Morgen des 8. Juli 2017 im Hamburger Schanzenviertel (Sternschanze). Genau dort, wo die massiven Krawalle und Ausschreitungen vom sogenannten Schwarzen Block stattgefunden haben.
Verurteilter General trinkt Gift vor UN-Kriegsgericht – und stirbt
Er sei kein Krimineller, beteuert der ehemalige bosnisch-kroatische General Slobodan Praljak und schluckt vor den Augen der UN-Richter eine Flüssigkeit aus einer kleinen Flasche. Wenige Stunden später ist er tot: In der Flasche befand sich Gift. Wegen Verbrechen während des Bosnienkrieges war er zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.
Rechte Demonstranten bei Maas-Rede in Zwickau
Der SPD-Politiker sprach bei einer Kundgebung zum Tag der Arbeit. Die Demonstranten hielten Plakate hoch, auf denen unter anderem das Verbot von Moscheen gefordert wurde. Die Rednerbühne musste von der Polizei geschützt werden. Nach wenigen Minuten verließ Heiko Maas unter Polizeischutz den Platz.
Goebbels Erben – Rechte Gruppen im Netz (probono Magazin)
Rechte Gruppen machen die sozialen Medien unsicher: Reconquista Germanica heißt eine Plattform, die den virtuellen Krieg ausgerufen hat.
Nach US-Wahl: Die ersten packen schon ihre Koffer...
We have to get out of this country! Wie geschockt einige Amerikaner über das Ergebnis der US-Wahl sind, zeigt beispielsweise der Zusammenbruch der Website der kanadischen Einwanderungsbehörde. Für welches Exil "Greg" in diesem kurzen Video packt, bleibt ungeklärt. Hauptsache schnell weg...
probono-Magazin: Was läuft schief bei den Sozialdemokraten?
Die SPD feiert Geburtstag, aber einen Grund zu feiern hat die Partei nicht wirklich. Die SPD befindet sich in einem Rekordtief. Selbst der ADAC hat mehr Mitglieder. Was läuft schief bei den Sozialdemokraten? Das probono-Magazin liefert eine Analyse.