Doku Mein schwarzer Sommer - Australien brennt
Doku Mein schwarzer Sommer - Australien brennt
Australier kennen Buschfeuer – aber diesmal war es anders. Die Feuer der Saison 2019/2020 begannen früher als gewöhnlich und brannten heftiger. Wegen der großen Hitze und der damit verbundenen Trockenheit sowie der starken Winde waren die Flammen trotz des Einsatzes von über 200.000 freiwilligen Firefighters kaum zu kontrollieren. Die Feuer erreichen Siedlungen, Wohnhäuser, Menschen.
Die Flammen hinterlassen eine Zerstörung mit bisher unbekanntem Ausmaß: Eine Fläche von über 126.000 Quadratkilometern verbrannte. Tausende Häuser wurden zerstört, über 1 Milliarde Tiere wurden getötet. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben. Die langersehnten Regenfälle trugen zwar dazu bei, die Feuer zu löschen, verursachten stellenweise aber auch Überschwemmungen. Das Wetter ist extrem – die Intensität der Feuer gilt als Folge des Klimawandels. Wird sich die Katastrophe nun jährlich wiederholen? Wie damit umgegangen werden soll, ist unklar.
Augenzeugen berichten
Im Februar und März 2020 haben wir vier YouTuber aus New South Wales und Queensland interviewt, die ihre Erlebnisse mit der Kamera festgehalten haben. Sie waren eingeschlossen, versuchten, ihr Zuhause zu verteidigen, oder hielten sich tagelang zur Evakuierung bereit. Sie erzählen davon, wie es sich anfühlt, wenn Strom und Telefonnetze ausfallen und Lebensmittel und Benzin langsam knapp werden – und bewerten das umstrittene Krisenmanagement der australischen Regierung.
Veröffentlicht am: 16.06.2020 in Doku
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