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Geflüchtete bei Olympia: Einfach nur Schwimmen

Die Syrerin Yusra Mardini tritt im Flüchtlingsteam bei Olympia 2016 in Rio an

Yusra Mardini ist erst 18 Jahre alt. Sie ist vor dem Krieg in Syrien geflüchtet, lebt in Berlin und hat eine Leidenschaft: Schwimmen. Jetzt geht für sie ein Traum in Erfüllung: die junge Athletin tritt im offiziellen Flüchtlingsteam bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an.

2016 tritt Yusra Mardini als Schwimmerin bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an. Ihre Spezialität sind 200 Meter Freistil. Für die junge Syrierin geht damit ein Traum in Erfüllung. Wegen der Flucht aus ihrem Heimatland Syrien, in dem seit Jahren Krieg herrscht, musste sie ihr Training unterbrechen. Seit ihrer Ankunft in Berlin trainiert sie dafür umso härter. „Du denkst nur an dein Rennen. Du denkst nicht daran, ob du aus Syrien oder Deutschland kommst. Du bist einfach Athlet.“

Premiere: Ein Olympia-Team mit Geflüchteten

Für die junge Syrierin ist die Teilnahme nur möglich, weil das Olympische Komitee (IOC) ihr Team unterstützt. Das offizielle Flüchtlingsteam besteht aus zehn geflüchteten Sportlern, die ursprünglich aus dem Südsudan, dem Kongo, Äthiopien und Syrien kommen.